Jetzt also doch!

von Markus Bistrick

Vom 18. bis 27. Juni findet heuer das Volksfest in Vaterstetten statt. Obwohl noch keine offizielle Genehmigung aus dem Rathaus vorliegt, hat der Aufbau bereits begonnen. „Da man wegen der Pandemie nicht richtig planen kann, müssen einige Dinge parallel laufen, sagt uns Bürgermeister Leonhard Spitzauer (CSU) auf Nachfrage. Nachdem ihn B304.de gestern, am späten Abend auf die Aufbauarbeiten am Volksfest-Platz angesprochen hatte, postete er auf Instagram: “Das aktuelle Infektionsgeschehen erlaubt uns auch dieses Jahr wieder den Sommer Dahoam. Ich freue mich drauf.” Auf der Internetseite des Festwirts findet man noch keinen Hinweis.

Bereits seit rund zwei Wochen sei Christian Fahrenschon mit dem Rathaus und dem Landratsamt Ebersberg im Gespräch, so Spitzauer gegenüber B304.de. Entschieden werde nun auf der Basis der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, also den Lockerungen, die seit diesem Montag gelten. Geplant sei wie im vergangenen Jahr ein „Sommer dahoam“, kein Volksfest. Der Unterschied ist für den Laien kaum zu erkennen. Anna-Maria Fahrenschon hatte das Fest damals uns gegenüber als „mobilen Biergarten mit mobilem Freizeitpark“ beschrieben. „Es gibt keinen Trubel, es wird einfach ein gemütliches Beisammensein für die ganze Familie.“

Was die Besucher ab dem 18. Juni erwartet: ein großer Vergnügungspark, ein überdachter Biergarten, Live-Musik und eine Beach-Bar mit Klassikern wie Kinderkarussell, Autoscooter, Spiel- und Schießbuden. Es gelten die Hygienevorschriften und Auflagen, die auch sonst für die hiesige Gastronomie gelten. 

Nicht stattfinden wird heuer aber das gemeindliche Straßenfest. Stattdessen solle es am 24. Juli ein Streetfood-Festival auf dem Volksfest-Platz geben. Und über den Christkindlmarkt werde nach dem Sommer entschieden. Wenn er stattfindet übrigens wieder am Marktplatz in Baldham. Der Alternative, einem Weihnachtsdorf am Volksfest-Platz, hatte der zuständige Ausschuss des Gemeinderats eine Absage erteilt.

Ein Bild aus dem Jahr 2017: Landrat Robert Niedergesäß und der damalige Bürgermeister Georg Reitsberger mit dem Wirtepaar Fahrenschon beim Anzapfen. (Foto: B304.de / Markus Bistrick)
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