Nur wenige Tage nach dem Brand Nähe Neukeferloh (b304.de berichtete) ist es erneut zu einem Feuer im südöstlichen Landkreis München gekommen – diesmal in Neubiberg. Die Polizei geht auch hier von Brandstiftung aus und prüft nun, ob beide Fälle miteinander in Zusammenhang stehen.
Was ist passiert? Am Montagnachmittag, 27. April, entdeckte ein 63-jähriger Spaziergänger gegen 15.40 Uhr Flammen im Unterholz an der Cramer-Klett-Straße, gegenüber dem Gymnasium. Er wählte umgehend den Notruf. Die Freiwillige Feuerwehr Neubiberg konnte den Brand mit 13 Einsatzkräften schnell unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand. Das Feuer beschädigte eine Fläche von rund 150 Quadratmetern, der entstandene Sachschaden wird auf wenige tausend Euro geschätzt.
Die weiteren Ermittlungen hat – wie bereits beim Brand in Grasbrunn – das Kommissariat 13 übernommen. Besonders im Fokus steht derzeit die Frage, ob ein Zusammenhang zu dem Feuer vom Freitag besteht, bei dem in einer Waldschonung bei Neukeferloh mehrere hundert Quadratmeter betroffen waren. Auch dort gehen die Ermittler von vorsätzlicher Brandlegung aus.
Die Polizei bittet Zeugen, die im Bereich Kameterstraße, Kyffhäuserstraße, Cramer-Klett-Straße, Hohenbrunner Straße oder im angrenzenden Waldgebiet verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 089/2910-0 zu melden.
Angesichts der Brandserie aus dem vergangenen Jahr, als es in der Region wiederholt zu vorsätzlichen Feuern kam, gewinnt die aktuelle Entwicklung zusätzliche Brisanz.
