+++ UPDATE +++
Zur Bekämpfung eines Waldbrandes waren Freitag Vormittag (24. April) die Feuerwehren Grasbrunn und Haar ausgerückt. Durch das Feuer wurde eine Fläche von etwa 2.500 Quadratmetern beschädigt – betroffen war eine Schonung südöstlich des Ortsteils Neukeferloh.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von einer vorsätzlichen Brandlegung ausgegangen.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13. Durch den Brand wurde eine Fläche von etwa 200 Quadratmetern einer Jungwaldschonung beschädigt. Personen wurden nicht verletzt.
Der entstandene Sachschaden wird auf wenige tausend Euro geschätzt.
Das erinnert an 2025:
Feuerteufel in Grasbrunn – vierter Brand in drei Monaten – B304
Zeugenaufruf
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Waldbrunner Straße zum Friedhof und Schwabener Weg in Grasbrunn Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Rund 43 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Grasbrunn und Haar waren gemeinsam mit der Kreisbrandinspektion und dem Rettungsdienst im Einsatz. Durch Drohnen konnte der Brandherd schnell ausfindig gemacht und gelöscht werden. Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Einsatzzentrale nicht. Einsatzleiter Johannes Bußjäger hob besonders die Vorteile eines kompakten Tanklöschfahrzeugs hervor, das sich im unwegsamen Gelände als äußerst hilfreich erwiesen habe.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen, da es bereits in den Vorjahren vermehrt zu Waldbrände in dieser Gegend gekommen war. Allein im Frühling 2025 brannte es innerhalb von sechs Wochen vier mal – nach Polizeiangaben war Brandstiftung die Ursache für die Feuer.

