Zur Bekämpfung eines Waldbrandes waren heute Vormittag (24.April) die Feuerwehren Grasbrunn und Haar ausgerückt. Durch das Feuer wurde eine Fläche von etwa 2500 Quadratmetern beschädigt – Betroffen war eine Schonung südöstlich des Ortsteils Neukeferloh. Die Polizei prüft inzwischen, ob das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Rund 43 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Grasbrunn und Haar waren gemeinsam mit der Kreisbrandinspektion und dem Rettungsdienst im Einsatz. Durch Drohnen konnte der Brandherd schnell ausfindig gemacht und gelöscht werden. Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Einsatzzentrale nicht. Einsatzleiter Johannes Bußjäger hob besonders die Vorteile eines kompakten Tanklöschfahrzeugs hervor, das sich im unwegsamen Gelände als äußerst hilfreich erwiesen habe.
Ob tatsächlich Brandstiftung vorliegt, ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen, da es bereits in den Vorjahren vermehrt zu Waldbrände in dieser Gegend gekommen war. Allein im Frühling 2025 brannte es innerhalb von sechs Wochen vier mal – nach Polizeiangaben war Brandstiftung die Ursache für die Feuer.

