Ende der kostenlosen Corona-Tests

von Catrin Guntersdorfer

Für die Mehrheit der Bürger endet heute die Möglichkeit, sich kostenlos auf Corona testen zu lassen. Grund dafür ist, dass die Finanzierung durch die Bundesregierung ausgelaufen ist. Alle, die nicht geimpft sind, trotzdem aber beispielsweise einen Restaurantbesuch planen oder ins Kino gehen wollen, müssen ab jetzt Tests aus eigener Tasche bezahlen, um die 3G-Regeln einhalten zu können. Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Ausnahmen:

Wer mit Symptomen zum Arzt geht, muss den Test nach wie vor nicht zahlen. Dies gilt auch für Kinder unter zwölf Jahren, ebenso wie für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Kostenlose Tests gibt es auch weiterhin für Personal und Besucher in Pflege- und Behinderteneinrichtungen. Weiterhin kostenfrei bleiben Tests auch bei Corona-Ausbrüchen in Einrichtungen wie Schulen oder Kindergärten, wenn sich die Betroffenen freitesten müssen. Bis Dezember gibt es noch verschiedene Übergangsfristen. So können sich unter anderem Jugendliche und werdende Mütter noch bis 31. Dezember kostenlos testen lassen, stillende Mütter bis zum 10. Dezember.

Die Politik, hofft mit diesem Schritt den Druck auf Ungeimpfte erhöhen zu können, wenn die Nichtimpfung im Geldbeutel spürbar wird. Gesundheitsminister Holetschek hat in den vergangenen Monaten immer wieder an die Bürger appelliert, sich impfen zu lassen.

Sowohl die Teststation am Segmüller in Parsdorf, als auch die Stationen am Verkehrsübungsplatz in Vaterstetten und am Rathaus bieten weiterhin Schnelltests an. Dafür müssen jeweils rund 15 Euro bezahlt werden. Einen PCR-Test kann man bei der Segmüller-Teststation für 60 Euro machen lassen.