Ein Flughafentransferbus, ein Wohnmobil und ein VW-Kleinbus sind am Samstagnachmittag auf der A99 bei Haar zusammengestoßen. Das Wohnmobil wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den davor stehenden Kleinbus geschoben. Zwei Menschen kamen leicht verletzt ins Krankenhaus. Insgesamt waren 21 Personen an dem Unfall beteiligt.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 1. August, gegen 16.30 Uhr auf der A99 in Fahrtrichtung Stuttgart, kurz nach der Anschlussstelle Haar. Nach Angaben der Polizei näherte sich ein privater VW-Kleinbus einem Stauende und musste verkehrsbedingt abbremsen. Die Fahrerin eines dahinter fahrenden Wohnmobils erkannte die Situation rechtzeitig und konnte ebenfalls anhalten.
Der Fahrer eines nachfolgenden Flughafentransferbusses reagierte dagegen zu spät und fuhr auf das Wohnmobil auf. Durch den Aufprall wurde dieses auf den VW-Kleinbus geschoben. Der Transferbus war mit insgesamt 15 Personen einschließlich des Fahrers besetzt. Insgesamt waren 21 Menschen an dem Unfall beteiligt.
Die 28 Jahre alte Fahrerin des Kleinbusses aus dem Landkreis Dachau sowie der 38-jährige Busfahrer aus Österreich wurden leicht verletzt. Beide kamen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser. Die 48-jährige Wohnmobilfahrerin aus dem Landkreis Traunstein sowie alle weiteren Beteiligten blieben nach aktuellem Stand unverletzt.
Die Feuerwehren Grasbrunn und Haar waren mit insgesamt 58 Einsatzkräften vor Ort. Nach Angaben der Polizei war außerdem die Feuerwehr Ottobrunn an dem Einsatz beteiligt. Die Feuerwehrkräfte sicherten die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Ebenfalls im Einsatz waren der Bereitschaftsdienst des THW München-Land, die Autobahnmeisterei sowie Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei.
Um den Transferbus und den VW-Kleinbus sicher über den Standstreifen bis zur Raststätte Vaterstetten bringen zu können, wurde die Frontscheibe des Busses aufgeschnitten. Die unverletzten Fahrgäste konnten ihre Fahrt anschließend mit einem organisierten Ersatzbus fortsetzen.
Während der Unfallaufnahme und der Räumungsarbeiten waren der Seitenstreifen, ein Fahrstreifen sowie ein Teil der Auffahrt an der Anschlussstelle Haar gesperrt. Die Einschränkungen dauerten laut Polizei etwa eineinhalb Stunden. Nach Angaben der Feuerwehr waren nach rund zwei Stunden wieder alle Fahrbahnen frei. Der Einsatz war für die Feuerwehr nach etwa zweieinhalb Stunden beendet.
Gegen den Fahrer des Transferbusses leitete die Polizei ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.





