Virtuelle Vorstellungen

von Catrin Guntersdorfer

Der neuerliche Lockdown trifft natürlich auch das Kleine Theater in Haar hart. “Wir haben hier wirklich alles getan, um Veranstaltungen sicher und geschützt durchführen zu können. Dafür haben wir auch viel Geld in die Hand genommen”, so Theater-Leiter Matthias Riedel-Rüppel. “Das Wichtigste war für uns bisher – und das wird auch in Zukunft so sein – dass sich unser Publikum bei uns im Saal gut aufgehoben fühlt!” Auch in Zukunft will sich das Theater nicht unterkriegen lassen und hat daher die vergangenen Monate dazu genutzt, sein virtuelles Theater weiter aufzubauen. Daher hat die Homepage ab jetzt eine Seite mehr: KTH.Digtal.

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Gemeinsam mit dem Ticket-Provider Reservix wurde eine Portallösung kreiert, die am kommenden Mittwoch (11.11.) in einem Versuch erstmalig genutzt werden soll.”Das virtuelle Theater ist für mich persönlich keine wirkliche Alternative für den Besuch in einem Haus”, erklärt Riedel-Rüppel. “Es stellt für mich eine Ergänzung dar und ermöglicht uns in einer Zeit wie dieser, unseren Theatergästen ein Stück Normalität in ihr Wohnzimmer zu bringen.”

Für diesen Monat sind noch fünf Veranstaltungen geplant, mit denen sich das Kleine Theater im Netz an die Öffentlichkeit wenden will:

11.11.2020:          

Feierabend im Kleinen Theater mit Peter Georg

15.11.2020:        

F.J Strohmeier in: „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind

19.11.2020:       

Thomas Schreckenberger: Hirn für alle!

20.11.2020:

SingerSongwriter in Concert

25.11.2020:

Feierabend im Theater mit Clemens Ripp

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr im Netz. Der Zugang erfolgt über die auf dem Ticket abgedruckt web-Adresse, oder über den Veranstaltungslink auf der Homepage (KTH.Digital). Die Tickets sind direkt im Kleinen Theater, im web-Shop und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen zu erwerben.

“Für ein so kleines Haus wie das unsrige, ist das virtuelle Theater eine große Herausforderung. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns auch bei dieser Entwicklung so unterstützend weiter begleiten würden!”, wünscht sich Riedel-Rüppel.