Die jüngste Auflage der Leichtathletik-Veranstaltung an Christ Himmelfahrt im Stadion Vaterstetten bestach durch erneut gestiegene Teilnehmerzahlen, tolle Ergebnisse und einen unermüdlichen Einsatz der Helfer und Kampfrichter.
Was vor ein paar Jahren von der Leichtathletikabteilung des TSV Vaterstetten noch als reine Abendveranstaltung ins Leben gerufen wurde, hat sich bei der sechsten Auflage praktisch zu einer
Ganztagesveranstaltung entwickelt. Für den diesjährigen Laufabend Vaterstetten waren im Vorfeld etwa 460 Personen angemeldet, inklusive der Nachmeldungen wurden letztendlich mehr als 500 Startnummern ausgegeben.

Diese erneute Steigerung der Teilnehmerzahl führte dazu, dass das Organisationsteam kurzfristig den Zeitplan anpassen und die Anfangszeit des Wettkampfs auf 11 Uhr vorverlegen musste.
Eine weise Entscheidung, denn „ohne einen früheren Beginn hätten uns die Teilnehmer vermutlich zerrissen und wir hätten den Zeitplan nicht ansatzweise einhalten können“, sagt Christian Töpfer, Pressewart der Leichtathletik-Abteilung.
Teilweise wie am Fließband wurden daher in den ersten Stunden des Wettkampfs die Sprint-, Staffel- und Hürdenläufe der Altersklassen U10, U12 und U14 durchgezogen.Erstmals gab es auch einen Zeitplan für die Siegerehrung, sodass jeder wusste, wann es Medaillen und Urkunden geben wird. Und durch eine Aufstockung der IT-Geräte im Wettkampfbüro ging der Druck der vielen Urkunden um einiges schneller über die Bühne als früher.

Besonders gespannt waren die Anwesenden auf den 800-m-Lauf, der für die Männer-Hauptklasse und die männliche Jugend U20 kurzfristig ins Programm aufgenommen wurde. Denn manche der Athleten suchten einen passenden Wettkampf, um dort die Quali-Norm für die Deutsche Meisterschaft zu schaffen. Und sie enttäuschten nicht: In einem packenden und durch einen Pace-Maker klug aufgebauten Rennen blieben gleich sechs der zehn Teilnehmer unter der Zwei-Minuten-Marke (Siegerzeit: 1:56,26 Min).
Der traditionelle Lauf über 1 Meile zum Abschluss des Laufabends hat sich auch diesmal bewährt:
Zuerst wurden die 11 Vereinsläufer (9 Männer, 2 Frauen) auf die Strecke geschickt, dann durften 25 Hobbyläufer (12 Männer, 13 Frauen) die 1.609 m in Angriff nehmen – ein Startpass war hier nicht erforderlich. Viele von ihnen hatten sich erst spontan am Tag selbst für eine Teilnahme entschieden.
Fazit: Der Laufabend wird von Jahr zu Jahr besser, es gibt aber genügend Schrauben, an denen noch zu drehen ist. Und ob nicht eine Umbenennung der Veranstaltung angebracht wäre, wo doch der Laufabend mittlerweile schon mittags beginnt? „Der Erfolg hat uns eingeholt“, sagt Pressesprecher Christian Töpfer. „Dass wir schon bei der sechsten Auflage eine derart hohe Teilnehmerzahl, gerade bei den Kindern und Jugendlichen, erreichen würden, hat kaum einer für möglich gehalten.“



