Mückensaison beginnt

von b304

Mit steigenden Temperaturen werden auch die Mücken aktiver. Mücken werden hier bei uns in erster Linie als lästige Begleiter der warmen Jahreszeit wahrgenommen. Einige Arten können zwar Krankheitserreger wie das West-Nil- oder Dengue-Fieber übertragen, dieses Risiko wird in Deutschland aber weiter als gering eingestuft. Denn die Übertragung erfolgt nur durch einen Mückenstich und nur dann, wenn die Mücke zuvor ein infiziertes Lebewesen gestochen hat.

Brutstätten im eigenen Umfeld vermeiden

Mücken nutzen schon kleinste Wasseransammlungen zur Eiablage. Daher gilt:

  • Wasseransammlungen vermeiden: Blumenuntersetzer etc. min- destens einmal wöchentlich leeren und unbenutzte Gefäße umdre- hen oder entfernen.
  • Regentonnen abdichten: mit einem Deckel oder einem Mücken- netz.
  • Stehendes Wasser richtig entsorgen: auf eine Wiese und nicht in den Gully schütten – sonst gelangen Larven ins Abwassersystem und fördern die Ausbreitung.

Asiatische Tigermücke im Blick behalten

Besondere Aufmerksamkeit gilt weiterhin der Asiatischen Tigermücke. Die ursprünglich aus Südostasien stammende Art wird inzwischen auch in Deutschland nachgewiesen. Möglich machen das zunehmend milde klimatische Bedingungen. Die Asiatische Tigermücke ist leicht an ihrem schwarz-weiß geringelten Körper und den ebenso gemusterten Beinen zu erkennen. Charakteristisch ist zudem ein weißer Streifen, der sich vom Kopf über den Brustbereich zieht. Die Mücke ist vergleichsweise klein – etwa so groß wie eine Fruchtfliege – und vor allem tagsüber aktiv. Ihr Flugradius beträgt nur rund 200 Meter, sie ist aber durch ihr aggressives Stechverhalten besonders lästig.Bürgerinnen und Bürger können einen wertvollen Beitrag leisten, indem sie auffällige Mückenfunde dokumentieren und den Fachstellen melden. Das hilft, potenzielle Verbreitungsgebiete zu identifizieren und gegebenen- falls geeignete Maßnahmen einzuleiten.

Weitere Informationen zum Bayerischen Stechmücken-Monitoring sowie zur Asiatischen Tigermücke gibt es auf der Homepage des Landratsamts EBE unter der Rubrik „Aktuelles“ oder unter www.lgl.bayern.de/forschung/forschung_gesundheit/fp_moskito.htm