Landkreis EBE ist Corona-Hotspot

von Catrin Guntersdorfer

Der Landkreis Ebersberg ist Corona-Hotspot, nachdem auf der gestrigen Kabinettssitzung von der Staatsregierung um Markus Söder die Bewertungskriterien der Corona-Sitation neu aufgelegt wurden. Als Hotspot gelten Landkreise, in denen die Intensivstationen zu 80 Prozent belegt sind und die 7-Tage-Inzidenz bei über 300 liegt. Beides trifft im Landkreis Ebersberg derzeit zu. Der Corona-Wert lag im Landkreis gestern laut RKI bei 303,3. In der Kreisklinik Ebersberg werden aktuell neun Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon sind vier nicht geimpft. Nur eine Person kommt aus dem Landkreis. Auf der Intensivstation behandelt und auch beatmet werden müssen fünf Corona-Patienten, davon sind vier Personen nicht geimpft. Zudem gibt es vier Verdachtsfälle in der Klinik.

Ändert sich an der Lage in den kommenden Tagen nichts, werden die Corona-Regeln ab Samstag verschärft: Am Arbeitsplatz gilt dann die 3G-Vorschrift (geimpft, genesen oder negativer Testnachweis), in der Gastronomie sogar die 3G-plus-Regel. Das bedeutet, dass nur ein PCR-Test, kein Schnelltest, anerkannt wird. In Clubs und Diskotheken haben nur noch Geimpfte oder Genesene Zutritt (2G).

Aus dem Landratsamt heißt es in einer Pressemitteilung: “Der Bayerische Ministerrat hat angesichts der stark steigenden Infektionszahlen Verschärfungen der Corona-Infektionsschutzmaßnahmen
beschlossen, die ab kommenden Samstag, 6. November 2021 gelten sollen. Mit der entsprechenden Verordnung rechnet man im Landratsamt in Kürze.”