Jugendfeuerwehren messen sich

von b304

Das Sportzentrum in Vaterstetten wurde am vergangenen Samstag zum Treffpunkt der oberbayerischen Jugendfeuerwehren. Beim Bezirksentscheid der Deutschen Jugendfeuerwehr stellten sich 19 Mannschaften mit insgesamt rund 190 Jugendlichen den anspruchsvollen Aufgaben des Bundeswettbewerbs. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ging es dabei nicht nur um eine gute Platzierung, sondern auch um die Qualifikation für den Bayerischen Landesentscheid.

Schon vor dem Start war die hohe Konzentration bei den Jugendlichen und ihren Betreuern spürbar. Dank eines durchdachten Zeitplans erhielt jede Mannschaft zunächst die Gelegenheit, die Wettbewerbsstationen kennenzulernen, bevor die Wertungsdurchgänge begannen. Anschließend achteten die Schiedsrichter mit großer Genauigkeit auf die Ausführung aller Aufgaben.

(Foto: FFW Vaterstetten)

Der Wettbewerb setzte sich aus zwei Disziplinen zusammen. Im praktischen Teil mussten die Gruppen einen vollständigen Löschangriff aufbauen. Dabei waren neben feuerwehrtechnischem Wissen auch Geschicklichkeit und Teamarbeit gefragt. Verschiedene Hindernisse mussten überwunden und feuerwehrspezifische Aufgaben bewältigt werden. Im zweiten Teil stand ein Staffellauf auf dem Programm, bei dem Schnelligkeit und Präzision ebenso wichtig waren wie das sichere Beherrschen typischer Feuerwehrtätigkeiten.

Alle angetretenen Mannschaften meisterten die gestellten Aufgaben erfolgreich und wurden mit dem Wettbewerbsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet. Besonders groß war die Freude bei den sechs bestplatzierten Teams, die sich damit für den Landesentscheid am 4. Juli in Manching qualifizieren konnten. Dort besteht die Möglichkeit, sich für die nächste Wettbewerbsstufe auf Bundesebene zu empfehlen.

(Foto: FFW Vaterstetten)

Die Durchführung der Veranstaltung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Kreisbrandinspektion Ebersberg. Zahlreiche Helferinnen und Helfer unterstützten den Wettbewerb von den frühen Morgenstunden bis zum Abschluss der Siegerehrung. Sie sorgten für den Auf- und Abbau der Wettbewerbsanlagen sowie für einen reibungslosen Ablauf während des gesamten Tages.

Verantwortlich für die Organisation waren Bezirksjugendfeuerwehrwart Benno Dierkes, die Kreisbrandmeister Mathias Weigl, Michael Matschi und Markus Lippacher sowie Kommandant Michael Fietz und Jugendwart Marc Nolte. Michael Matschi hob bei der Siegerehrung außerdem die Arbeit der rund 30 Schiedsrichter hervor, die mit ihrer sorgfältigen Bewertung für faire Wettbewerbsbedingungen sorgten.

(Foto: FFW Vaterstetten)

Auch zahlreiche Ehrengäste verfolgten die Leistungen des Feuerwehrnachwuchses. Unter ihnen waren Vaterstettens Bürgermeisterin Maria Wirnitzer, die stellvertretende Landrätin Magdalena Föstl sowie die Europaabgeordnete Angelika Niebler. Darüber hinaus nahmen zahlreiche Vertreter der Feuerwehrführung aus den oberbayerischen Landkreisen an der Veranstaltung teil.

Am Ende des Wettbewerbstages fiel das Fazit durchweg positiv aus. Neben den sportlichen und feuerwehrfachlichen Leistungen stand vor allem das Miteinander der Jugendlichen aus ganz Oberbayern im Mittelpunkt. Die Organisatoren dankten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Schiedsrichtern, den Helferinnen und Helfern sowie den Gästen für ihren Beitrag zu einer gelungenen Veranstaltung in Vaterstetten.