Hinter den Kulissen von taff

von edithreithmann

Auf nach Unterföhring und in die Fernsehwelt reinschnuppern. Oh wie spannend. Vier Jugendreporter mit ihrer Betreuerin Edith Reithmann folgen am Montag (21.1.) einer Einladung von taff, dem ältesten Boulevard-Magazin im Fernsehen in Deutschland. Sie lernen die 30-köpfige Redaktions-Mannschaft kennen und dürfen live um 17 Uhr in den Regieraum und ins Studio. Eine Stunde wird gesendet. „Noch 3 Minuten und wir sind live, noch 2, noch 1, jetzt“, das hören die ganz still im Hintergrund sitzenden Haarer Jugendlichen mehrmals. Es sind ganz schön viele Leute im Studio, Kameramänner, Studioassistenten, Beleuchter, Regisseure und natürlich die sehr sympathischen Moderatoren. Sie sind zu zweit. Annemarie Carpendale und Christian Düren präsentieren mit viel Pep die Beiträge und das Gewinnspiel, eine Reise zu den Oscars. Wow, wie cool. Nach zwei Stunden verlassen wir die taff-Redaktion, treffen zufällig im Gang den Moderator von Galileo, gehen an der Red-Redaktion vorbei und fahren hochmotiviert zurück nach Haar. Einen Job bei taff würden alle gerne machen. Und eines ist sicher: „Ich werde jetzt öfter taff ansehen, die Sendung gefällt mir“, so Koray Keskin, einer der Haarer Jugendreporter.

 

Die Jugendreporter Haar zu Besuch bei ProSiebenSat1 (Foto: Edith Reithmann)

Kommentar von Jugendreporterin Marlene Bethkenhagen:

Einfach nur der Hammer! Im Studio der Taff Redaktion haben wir, die Jugendreporter, uns direkt willkommen und wohl gefühlt. Nach einer kurzen Einführung ging es auch schon los mit der Sendung. Wir durften die Moderatoren im Studio beobachten und in der Regie zusehen. Die abwechselnde Schaltung zwischen Beiträgen, Werbung und den Moderatoren im Studio scheint stressig und bedarf Konzentration, trotzdem sind alle gut gelaunt, unterhalten sich, lachen zusammen und man spürt ihre Freude an der Arbeit. Mir persönlich hat das am meisten gefallen und ich habe jetzt eine viel bessere Vorstellung von dieser Art Beruf.

 

Kommentar von Jugendreporterin Gesa Kunstmann:

 Wie sieht es eigentlich hinter der Kamera aus? – Besuch im taff-Studio

 

Nach einer kurzweiligen Fahrt nach Unterföhring holen wir im Empfang der Pro7-Studios unsere Besucherausweise ab. Dann holt und Barbara Gemeinhardt ab, die uns zuerst in den Konferenzraum der taff-Redaktion führt. Dort zeigt sie uns ein paar Clips der Moderatoren, die Backstage gedreht wurden und auch ihre Arbeitsplätze wo die Moderationen geschrieben werden. Sie erzählt uns, dass taff schon fast 25 Jahre lang regelmäßig ausgestrahlt wird und wie sich die Themen im Laufe der Zeit verändert haben. Danach gehen wir mit einer ihrer Kolleginnen in Richtung Studio.

 

Dort teilen wir unsere Gruppe: Marlene, Koray und Edith gehen zuerst in die Regie und Florian und ich sind im Studio.

 

Überraschend ist die gute Stimmung und die Offenheit der Menschen. Die Moderatoren Annemarie Carpendale und Christian Düren wiederholen ihren Text, während auf verschiedenen Monitoren die gerade laufende Sendung zu sehen ist. Alle paar Minuten sagt eine Mitarbeiterin, wie lange es noch bis zur nächsten live-Schaltung dauert und wo genau die Moderatoren dafür stehen müssen. Das Licht wird eingestellt und noch einmal Annemaries Outfit zurechtgemacht. Zudem werden die passenden Bilder auf den Monitoren in der Rückwand eingestellt und die Hauptkamera, die auf Rollen fährt, an die richtige Position gefahren. In den bis zu dreißig Sekunden, in denen moderiert wird, ist es leise im Studio doch danach ist die Stimmung wieder so herzlich und aufgeschlossen wie zuvor.

 

Während der Werbepause tauschen unsere beiden Gruppen und Florian und ich machen uns auf den Weg zur Regie.

 

Ungefähr fünf Leute sind in diesem Raum, darunter der Regisseur und diejenigen, die sich darum kümmern, dass verschiedene Sequenzen rechtzeitig abgespielt und Inserts eingefügt werden. Auch hier sind alle freundlich und locker arbeiten aber dennoch sehr konzentriert. Dass einen Sekundenbruchteil lang während der Moderation schon eine MAZ eingespielt wurde, ist nicht sehr dramatisch und wird mit „Die Zuschauer mögen Fernsehen eh viel lieber, wenn nicht alles genau so läuft, wie geplant“ kommentiert.

 

Pro Sendung werden etwa 10 MAZen eingespielt, die jeweils zwischen einer und zwölf Minuten dauern. Viele davon sind schon in der Woche vor der Ausstrahlung beispielsweise von Produktionsfirmen fertiggestellt worden.

 

Nach der Sendung machen wir ein paar Fotos mit den Moderatoren und beeilen uns schließlich, zurück in den Konferenzraum der Redaktion zu kommen. Einer der Anwesenden gibt ein Feedback zu der heutigen Sendung. Er erklärt, dass ihm besonders die Folge der Wochenserie, bei der zwei Amerikaner Deutschland bereisen, gefallen hat. Außerdem findet er es gut, dass die Themen heute die Interessen aller Zielgruppen von taff gedeckt haben. Das Team amüsiert sich noch ein bisschen über den kleinen Fauxpas in der Regie und wir verlassen das Gelände von Pro7.

 

 

Im taff-Studio bei ProSiebenSat1 v.li. Edith Reithmann (Redaktion Jugendreporter Haar), Annemarie Carpendale (Moderatorin taff), Koray Keskin und Marlene Bethkenhagen (Jugendreporter Haar), Christian Düren (taff Moderator) (Foto: privat)