Der Schulhort in der alten Grundschule an der Gluckstraße soll ab dem kommenden Schuljahr in die Räume des ehemaligen Kindergartens am OHA, der 2002 errichtet wurde, einziehen. Doch bei der Bestandsaufnahme für den Umbau haben sich „gravierende Schäden” gezeigt, so die Verwaltung. Unter anderem an der Westfassade gibt es „ernsthafte Schäden”. „Fehlerhafte Ausführung” der Holzständerkonstruktion sei ein Grund für die Fäulnis an tragenden Bauteilen, heißt es aus dem Bauamt.
Der Gemeinderat hat Ende März die Sanierung beschlossen. Von einer Generalsanierung hingegen sieht man ab, denn dann wäre dann ein Weiterbetrieb des Provisoriums in der Gluckstraße nötig – ursprünglich war die Nutzung der alten Grundschule nur bis Herbst 2023 angedacht. Auch dort wäre dann eine Sanierung nötig. Hauptargument gegen eine mögliche Generalsanierung der Einrichtung am OHA sind die Kosten: nach Schätzungen würde diese rund drei bis vier Millionen Euro kosten.
Teuer wird es dennoch: gut 500.000 Euro soll die Sanierung kosten. Zu Beginn des neuen Betreuungsjahres sollen die Hort-Kinder dann umziehen. Bereits im Frühjahr erfolgt der Umzug der Krippen- und Kita-Kinder aus der Gluckstraße ins neue Kinderhaus St. Anna an der B304 bei Maria Linden.
