Zu einem Verkehrsunfall mit zunächst gemeldeter eingeklemmter Person ist die Freiwillige Feuerwehr Haar am heutigen Nachmittag (14. Juli) ausgerückt. Die Integrierte Leitstelle alarmierte die Einsatzkräfte um 13.40 Uhr mit dem Stichwort „THL 3 – Verkehrsunfall, Person eingeklemmt“ in den Kreuzungsbereich Münchener Straße, Jagdfeldring und Kirchenstraße.

Bereits während der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte eine erste Lagemeldung. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Grasbrunn, Johannes Bußjäger, befand sich zufällig in der Nähe der Unfallstelle und übernahm bis zum Eintreffen der Haarer Feuerwehr die Erstversorgung der Beteiligten.
Vor Ort stellte sich die Situation weniger schwerwiegend dar als zunächst angenommen. Der Beifahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und war nicht eingeklemmt. Die Fahrerin, die Mutter des Beifahrers, wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Den unverletzten Sohn brachte Bußjäger anschließend nach Hause.
Die Feuerwehr Haar sicherte die Unfallstelle und übernahm die technischen Maßnahmen am Fahrzeug. Da es sich um ein Hybridfahrzeug handelte, wurde die Hochvolttechnik gesichert und die Batterie fachgerecht abgeklemmt. Außerdem nahmen die Einsatzkräfte auslaufende Betriebsstoffe auf und reinigten die Fahrbahn. Um den Verkehr auf der stark befahrenen Münchener Straße möglichst aufrechtzuerhalten, wurde dieser in beide Richtungen einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet.
Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch die Polizei sowie die Unfallforschung der LMU München an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich bei den Ersthelfern, die sich unmittelbar nach dem Unfall um die Betroffenen kümmerten, sowie für die gewohnt enge Zusammenarbeit mit Rettungsdienst und Polizei.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet. Lange blieb den Feuerwehrkräften jedoch keine Pause: Unmittelbar nach der Rückkehr ins Gerätehaus gegen 14.45 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung. Unter dem Stichwort „B BMA – Heimrauchmelder“ rückten die Einsatzkräfte zu einem Folgeeinsatz aus. Vor Ort konnte jedoch rasch Entwarnung gegeben werden. Auch dieser Einsatz war nach kurzer Zeit abgeschlossen.
Zur Ursache des Verkehrsunfalls und zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.

