“Arbeitstier” verliert Wasser

von Markus Bistrick

Ausgerechnet das „Arbeitstier“ der Vaterstettener Feuerwehr ist nicht mehr ganz dicht. Und zwar buchstäblich: Zwei bis drei Eimer stehen inzwischen im Gerätehaus, um das Wasser aus dem undichten Löschwassertank aufzufangen. Selbst der Hersteller bei Hannover bekam das Leck nicht mehr dicht. Zwischen 15.000 und 20.000 Euro wurden bereits für Reparaturen und Wartung ausgegeben – ohne dauerhaften Erfolg.

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) ist seit 2009 im Dienst und hat inzwischen mehr als 2.250 Einsätze auf dem Buckel. Bei rund drei Vierteln aller Einsätze rückt das Fahrzeug aus. Doch Alter, Verschleiß und der undichte Tank machen einen Austausch unumgänglich.

Der Gemeinderat gab deshalb einstimmig grünes Licht für die Ersatzbeschaffung. Die hat allerdings einen stolzen Preis: Rund 950.000 Euro soll das neue Löschfahrzeug kosten. Der Freistaat steuert 154.700 Euro bei.

2027 soll die europaweite Ausschreibung vorbereitet werden. Allein die Bauzeit des Fahrzeugs beträgt anschließend rund zwei Jahre. Bis der neue Feuerwehrwagen kommt, dürften die Eimer im Gerätehaus also noch einiges zu tun haben.