Jetzt sind wieder viele Häuser und Wohnungen für Tage oder sogar Wochen unbewohnt. Und kaum ist die Reisezeit vorbei, werden die Tage kürzer. Dann beginnen jene Monate, in denen Einbrecher besonders häufig zuschlagen. Neben anderen Maßnahmen bieten Alarmanlagen einen besonders effektiven Schutz. Aber: Es geht nicht allein um die Frage, wie viel eine Alarmanlage kostet. Entscheidend ist, was sie leisten soll. Eine smarte Kamera kann zeigen, wer vor der Haustür steht. Wer jedoch sein Zuhause oder seinen Betrieb zuverlässig schützen möchte, benötigt mehr: geprüfte Technik, eine professionelle Planung und ein System, auf das im Ernstfall tatsächlich Verlass ist.
„Auch eine gespannte Stolperschnur mit Glöckchen dran, darf als Alarmanlage bezeichnet werden, weil der Begriff nicht geschützt ist“, schmunzelt Peter Kraus, TÜV-zertifizierter Fachplaner für mechanischen und elektronischen Einbruchschutz. Was er damit meint: Günstige Smart-Home-Systeme sind schnell gekauft und oft ebenso schnell montiert. Doch zwischen einer solchen Lösung und einer professionell geplanten Einbruchmeldeanlage gibt es erhebliche Unterschiede. Die eine informiert möglicherweise über eine Bewegung – die andere ist darauf ausgelegt, im Ernstfall zuverlässig Alarm auszulösen und eine festgelegte Reaktion in Gang zu setzen.
„Wirksame Sicherheit beginnt nicht beim Gerät, sondern mit einer durchdachten Planung“, sagt der Baldhamer. Er ist Sachverständiger für Gefahrenwarn-, oder Gefahrenmeldeanlagen und beschäftigt sich mit seinem Meisterbetrieb für Elektroinstallationen und Sicherheitstechnik seit Jahrzehnten professionell mit dem Schutz von Wohnhäusern und Gewerbeobjekten. Denn: Ein Einfamilienhaus muss anders abgesichert werden als eine Wohnung, eine Arztpraxis, ein Ladengeschäft oder eine Lagerhalle. Leicht erreichbare Fenster, Terrassen- und Kellertüren, Nebeneingänge oder schlecht einsehbare Gebäudeseiten können mögliche Schwachstellen sein. Peter Kraus entwickelt genau deshalb individuelle Sicherheitskonzepte.
Übrigens, auch die Polizei empfiehlt, Einbruchmeldeanlagen von qualifizierten Fachunternehmen planen, installieren und regelmäßig warten zu lassen. Denn: Bei zertifizierten Anlagen werden nicht einfach verschiedene Sensoren miteinander verbunden. Entscheidend ist, dass sämtliche Komponenten geprüft, aufeinander abgestimmt und nicht zuletzt zuverlässig gegen Sabotage und Manipulation geschützt sind. Professionelle Systeme überwachen ihren eigenen Zustand. Je nach Ausführung erkennen sie Störungen, unterbrochene Verbindungen, leere Batterien oder Sabotageversuche. Eine Notstromversorgung kann zudem dafür sorgen, dass die Anlage auch bei einem Stromausfall weiterarbeitet.
Ein weiterer Punkt ist die sogenannte Zwangsläufigkeit: Die Anlage lässt sich nur scharf schalten, wenn alle überwachten Fenster und Türen ordnungsgemäß geschlossen sind.
Viele einfache Systeme senden lediglich eine Nachricht auf das Smartphone. Professionelle Anlagen lassen sich dagegen auf eine ständig besetzte Notruf- und Serviceleitstelle aufschalten.
Gerade bei Gewerbeobjekten, hochwertigen Einrichtungen oder größeren versicherten Werten stellen Versicherungen häufig konkrete Anforderungen an den Einbruchschutz. Anerkannte und fachgerecht installierte Anlagen bieten dafür eine nachvollziehbare Dokumentation: von der Planung bis zur Montage und Wartung.
Auch nach der Montage bleibt Sicherheitstechnik wartungsbedürftig. Batterien altern, Räume werden umgebaut, Fenster ausgetauscht oder Nutzungsabläufe verändert. Regelmäßige Kontrollen sorgen dafür, dass die Anlage auch nach Jahren noch zuverlässig funktioniert. Hier liegt ein weiterer Vorteil eines örtlichen Fachbetriebs: Bei Störungen, Erweiterungen oder Fragen gibt es einen persönlichen Ansprechpartner, der nicht nur die Technik, sondern auch das komplette Sicherheitskonzept im Detail kennt.
Weitere Informationen:
Peter Kraus Elektro- & Sicherheitstechnik Föhrenweg 1, Vaterstetten Tel: 08106/99 93 10, info@kraus-elektro.de