Insgesamt sechs Häuser sollen nördlich des Vaterstettener Bahnhofs entstehen. Bislang plante man, 73 Wohnungen zu bauen. Nun wollen die Bauherren die Wohnungen verkleinern – insgesamt soll es nun 93 Wohnungen geben. Der Bau- und Mobilitätsausschuss gab dafür am Dienstag grünes Licht.
Auf größere Wohnungen wurde in der neuen Planung verzichtet, stattdessen wurde die Anzahl kleinerer Einheiten vergrößert – bei den 1-1,5-Zimmer Wohnungen etwa von 1 auf 8 und bei den 2-2,5-Zimmer-Wohnungen von 33 auf 48 Wohnungen. Die Anzahl der 3 bis 5-Zimmer-Wohnungen bleibt durch die Steigerung der Wohnungen weitgehend gleich.
Die Verwaltung hält die Änderung für „durchaus sinnvoll und vorstellbar“, da das Objekt an der S-Bahn liegt. Eine Erhöhung auf 102 Wohneinheiten, die ebenfalls angefragt wurde, lehnte man hingegen ab, wie Brigitte Littke, Leiterin des Bauamts in der Sitzung mitteilte. Mehr Parkplätze sind nicht erforderlich.
Die Änderung wurde von allen Ausschussmitgliedern einstimmig beschlossen. Los gehen mit den Bauarbeiten soll es dann laut Bauherr „spätestens im Herbst nächsten Jahres“, zunächst unter anderem mit dem Abbruch der bestehenden Häuser auf dem Grundstück.

