Sommerfeuer lockt zahlreiche Besucher

von b304

Zum dritten Mal hat der Stopselclub Harthausen am Samstag sein Sommerfeuer veranstaltet. Trotz der hohen Temperaturen kamen im Laufe des Nachmittags und frühen Abends bis zu 300 Besucher auf den Veranstaltungsplatz.

Zum offiziellen Beginn blieb das Gelände zunächst noch vergleichsweise leer. Nach und nach füllten sich jedoch die Tische und Bänke. Gegen 20 Uhr wurde schließlich das Sommerfeuer entzündet, das sich schnell zu einem beliebten Fotomotiv entwickelte.

Die Stimmung blieb den ganzen Abend über entspannt und lebendig. Auch die Bewirtung funktionierte reibungslos: Getränke, Pommes und Grillspezialitäten wurden ohne längere Wartezeiten ausgegeben. Für die Kinder wurde der Sportplatz kurzerhand zum Fußballfeld, auf dem nach eigenen Regeln gespielt wurde.

Unter den Gästen waren nicht nur zahlreiche Harthauser, sondern auch Besucher aus anderen Ortsteilen sowie ehemalige Dorfbewohner. Viele nutzten die Gelegenheit, alte Bekannte wiederzutreffen. Gefeiert wurde bis spät in die Nacht.

Impression vom Sommerfeuer in Harthausen am 25. Juli 2026. (Foto: Wolfgang Mende)

Für die Sicherheit sorgte die Freiwillige Feuerwehr Harthausen, die als Brandwache vor Ort war. Vizekommandant Daniel Blechinger band dabei auch die Jugendgruppe ein. Die Nachwuchsfeuerwehrleute übernahmen ihre Aufgabe mit sichtlichem Eifer und Stolz.

Der Stopselclub Harthausen zählt derzeit 75 Mitglieder und versteht sich vor allem als geselliger Verein. Nachdem das Sommerfeuer vor zwei Jahren wegen schlechten Wetters ausfallen musste, organisierte der Club im Dezember ersatzweise ein Rauhnachtfeuer. Ursprünglich sollten beide Veranstaltungen im jährlichen Wechsel stattfinden. Aufgrund der großen Resonanz sollen nun jedoch sowohl das Sommer- als auch das Rauhnachtfeuer jedes Jahr zum Programm gehören.

„Wir wollten vor drei Jahren etwas Neues für unsere Dorfgemeinschaft schaffen und dabei nicht mit anderen Ortsvereinen in Konkurrenz treten“, erklärt der Vorsitzende Florian Leibig. Die gute Besucherresonanz zeige, dass dieses Konzept aufgehe. (Textmitwirkung: Wolfgang Mende)