Quelle: KJSW/Riffert

Neue Seelsorgerin für Maria Linden

von b304

Im Haus Maria Linden in Vaterstetten ist die Seelsorgestelle wieder besetzt. Neue Seelsorgerin ist Sr. Stefanie Harrer. Die 50-Jährige ist Gemeindereferentin und gehört zur Kongregation der Dillinger Franziskanerinnen.

Sr. Stefanie Harrer ist donnerstags und freitags im Haus Maria Linden tätig. Mit ihrer weiteren halben Stelle arbeitet sie als Gehörlosenseelsorgerin in der Erzdiözese München und Freising. Sie selbst ist hochgradig hörbehindert. „Ich stehe zu meiner Beeinträchtigung, denn sie zeigt, dass Seelsorgerinnen und Seelsorger auch eine Einschränkung haben können und vielleicht gerade dadurch einfühlsam zuhören können“, erklärt Harrer.

Britta Depkat-Jakob, Leiterin des Hauses Maria Linden, begrüßt die Nachbesetzung. „Es geht dabei nicht nur um die Gestaltung von Gottesdiensten, sondern auch darum, dass die Menschen hier wieder jemanden haben, mit dem sie über Glaubensfragen sprechen können oder auch einfach einmal ihr Herz ausschütten. Deshalb ist es gut, dass Sr. Stefanie da ist.“

Das Haus Maria Linden ist eine Einrichtung des Katholischen Jugendsozialwerks München für ältere Menschen mit einer chronischen seelischen und/oder geistigen Beeinträchtigung.