Harthausen gedenkt Gefallenen

von b304

Beim traditionellen Kriegerjahrtag in Harthausen standen am gestrigen Samstag (7. November) das Gedenken an die Gefallenen und Vermissten sowie die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Mittelpunkt. „Wir erinnern heute nicht nur an die Gefallenen und Vermissten, deren Angehörige bis heute keine Nachricht über ihr Schicksal erhalten haben. Unser Gedenken gilt auch den Opfern in der Zivilbevölkerung, die durch Krieg, Terror, Verfolgung und Gewaltherrschaft weltweit ihre Freiheit oder ihr Leben verlieren“, betonte Bürgermeister Sebastian Stüwe in seiner Ansprache am Dorfplatz.

(Foto: Wolfgang Mende)

Nach dem Gottesdienst mit Pfarrer Kilian Semel marschierten die Fahnenabordnungen der Harthauser Vereine in einer Runde über den Dorfplatz und nahmen anschließend Aufstellung am Kriegerdenkmal. Zu den Klängen des Liedes „Ich hatt’ einen Kameraden“ legten Bürgermeister Sebastian Stüwe und Bernhard Bauer, Vorstand der Krieger- und Soldatenkameradschaft Harthausen, gemeinsam einen Kranz nieder.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Blaskapelle Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Einen weithin hörbaren Akzent setzten die drei Salutschüsse, die Kanonier Robert Spann mit der Salutkanone abfeuerte. Diese befindet sich bereits seit 1929 im Besitz des Vereins.

(Foto: Wolfgang Mende)

Die Feuerwehr Harthausen übernahm unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Daniel Blechinger, der den erkrankten Kommandanten vertrat, die Verkehrssicherung und Ausleuchtung des Dorfplatzes. Besonders freute sich Blechinger darüber, dass in diesem Jahr erstmals auch die Jugendfeuerwehr an der Gedenkveranstaltung teilnahm.

Zum Abschluss lud Bürgermeister Sebastian Stüwe alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Essen ins Bürgerhaus ein.