Grasbrunnerin durchschaut Betrug

von Eva Bistrick

Am Mittwoch, 18. Februar gegen 15:45 Uhr, wurde eine 76-jährige Deutsche mit Wohnsitz in Grasbrunn von einem bislang unbekannten Täter angerufen, der sich als Krankenhausmitarbeiter ausgab. Er behauptete, dass ihre Tochter schwer erkrankt sei und eilige Medikamente benötige, die sie bezahlen müsse.

Die Frau verstand sofort, dass es sich hierbei um eine Betrugsmasche handelt und verständigte telefonisch die Polizei, nachdem sie mit dem Anrufer vereinbart hatte, die vereinbarte Summe sowie Wertgegenstände von einem Abholer an ihrer Wohnadresse abholen zu lassen.

Als der Abholer die vereinbarten Gegenstände entgegennehmen wollte, wurde er von den Kräften der Polizei festgenommen. Es handelte sich hierbei um einen 26-jährigen polnischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Bei ihm konnten Bargeld im vierstelligen Bereich sowie weitere Beweismittel festgestellt und sichergestellt werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Täter in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums Münchens gebracht und nach erfolgter Entscheidung durch den Haftrichter wurde er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Das Kommissariat 61 hat die weiteren Ermittlungen aufgrund des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs übernommen.