Feuerwehr Harthausen geht in die Verlängerung

von Catrin Guntersdorfer

Auch wenn das Wetter den Kinder beim Ferienprogramm der Gemeinde Grasbrunn an einem Tag einen Strich durch die Rechnung machte, fiel die Aktion “Ein Tag mit dem Bürgermeister” nicht komplett ins Wasser- es musste nur ein wenig improvisiert werden.
Eigentlich war ein Kartoffelfeuer und eine Mähdrescherfahrt mit Bürgermeister Klaus Korneder vorgesehen. Da bei Regenwetter diese Aktionen aber nur wenig Spaß machen, zog die 12-köpfige Truppe kurzerhand auf dem Bockmaier-Hof in die Maschinenhalle um, wo Georg Bockmaier den Kindern zu Beginn erklärte, wie ein Mähdrescher funktioniert und wie die Maschine die Maiskörner vom Strunk trennt. Außerdem konnten die interessierten Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren hier den großen Fuhrpark des Landwirts besichtigen. Weiter ging es mit einem Besuch des Wasserwerkes im Höhenkirchner Forst, nachdem sich die Kinder im Feuerwehrgerätehaus Harthausen mit heißen Wienern, Brezen und Getränke gestärkt hatten. Bei der Feuerwehr boten dann Kommandant Markus Mende und  5 seiner Feuerwehrler den kleinen Gästen ein spannendes Programm: Aufgaben der Feuerwehr, Gerätehausbesichtigung, Fahrzeugeinweisung, Erste Hilfe, Wiederbelebung, Absturzsicherung mit praktischer Übung und Arbeiten mit der Rettungsschere, wo die die Kinder auch selbst Hand anlegen durften und  ein Fahrrad in kleine Teile zerschnitten wurde. Einige nahmen sich ein Stück als Souvenir mit. Die Kinder waren so begeistert von der Arbeit der Feuerwehr, dass sogar eine Verlängerung des Ferientages gefordert wurde. So wurden kurzerhand die Eltern informiert, dass sich die Abholzeit um eine Stunde nach hinten verschiebt. Statt der geplanten 90 Minuten wurde das Ferienprogramm bei der Feuerwehr Harthausen auf satte 4 Stunden ausgedehnt. Die Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde, Iris Habermann, die an diesem Ferientag auch mit dabei war, bedankte sich bei der Feuerwehr Harthausen für die professionelle Darbietung und dass sich das Team um den Kommandanten so gut vorbereitet hatte. “Wenn die Kinder von sich aus länger bleiben wollen, ist das für uns Entschädigung und Dank genug. Dann haben wir unsere Arbeit gut gemacht!”, entgegnete Markus Mende und dankte seinem Team, welches sich für diesen Tag frei genommen hat. “Vielleicht haben wir das Interesse für die ehrenamtliche Tätigkeit geweckt und sehen später den ein oder anderen der Kinder in unserem Kreis wieder. Eintreten kann man bei der Jugendfeuerwehr Harthausen bereits mit 12 Jahren.” Anschließend brachte die Feuerwehr die Kinder zum Sammelplatz Neukeferloh zurück, wo sie von den Eltern in Empfang genommen wurden.

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Das Innenleben eines Maiskolbens. (v.l.: Bürgermeister Klaus Korneder und
Georg Bockmaier) (Foto: Wolfgang Mende)
Aus der Tiefe gerettet, unterstützt von Höhenretter Florian Gallenberger. (Foto: Wolfgang Mende)
Arbeiten mit dem Rettungsspreizer, unter Aufsicht des Kommandanten. (Foto: Wolfgang Mende)