Am Rose-Breitenbach-Platz, wo vergangenes Jahr im Zuge von Bauarbeiten für die barrierefreien Bushaltestellen Bäume beschädigt wurden, blüht und wächst es bald wieder: Drei Kiefern und zwei Birken wurden im April gepflanzt.
„Wir haben uns lange Gedanken gemacht, mit welchen Baumarten wir den Platz bepflanzen und haben uns dann bewusst für die Mischung aus drei Kiefern, die als Gruppe aufwachsen sollen und zwei Birken entschieden. Die Birken wurden auch ausgewählt um das vorherige Bild aus der Birkengruppe in Erinnerung zu halten“, so das Umweltamt im Rathaus.
„Die Kiefer ist eine robuste, anpassungsfähige Lichtbaumart. Kiefern sind trockenheitstolerant, auch bedingt durch die Ausbildung ihrer Pfahlwurzel. Außerdem sind sie anspruchslos an den Boden, sie kommen auch mit widrigen Standorten gut zurecht“, so das Amt zur Begründung der Baum-Wahl.
„Die Birke ist eine Pionierbaumart und stellt als solche, geringe Ansprüche an Boden. Sie gilt als frosthart. Außerdem ist sie in der Jugend sehr raschwüchsig und bietet so schnell einen hohen ökologischen Wert“, heißt es aus dem Rathaus weiter.
„In der Umgebung gebe es viele Birken und Kiefern, die sich einer guten Vitalität erfreuen. Wir sehen für beide Baumarten eine Zukunft“. Dabei habe man unter anderem mit sogenanntem Baumsubstrat für gute Bodenbedingungen gesorgt und achtet in den ersten Jahren besonders auf eine angepasste Wasserversorgung für die Jungbäume.

