Alarm – was tun?

von b304

Am 9. März findet bayernweit wieder ein Probealarm statt, um die Funktionsfähigkeit der vorhandenen Warnsysteme zu testen. Wie am bundesweiten Alarmtag sollen neben den klassischen Sirenen auch digitale Warn-Apps wie Nina, Katwarn und Biwapp sowie das per Handynetzwerk warnende Cell-Broadcast-System zum Einsatz kommen. Doch wie bekannt sind die verschiedenen akustischen Signale in der heutigen Bevölkerung? Woran kann man eigentlich einen Probealarm von einem „echten“ Alarm unterscheiden? Welche Alarmierungsfälle gibt es und wie sollte man sich in der jeweiligen Gefahrensituation verhalten?

Der FDP-Ortsverband Haar hat hierzu im Vorfeld des Alarmtages einen Beitrag auf seiner Webseite veröffentlicht. Unter dem Titel „Alarm – was tun?“ werden dort mit Hilfe eines Videos die verschiedenen, deutschlandweit verbreiteten Sirenensignale akustisch vorgestellt und in einfacher Sprache erklärt. Neben dem grundsätzlichen Aufbau werden zu jedem Alarmsignal auch die
zugehörigen Gefahrensituationen und Handlungsempfehlungen präsentiert.

Der bundesweite Warntag im Dezember 2022 hat aus Sicht von Haars FDP-Chef Dr. Peter Siemsen und seiner Stellvertreterin Dr. Gabriela Berg nicht nur Handlungsbedarfe im Bereich der Funktionsfähigkeit und Vernetzung der Warnsysteme aufgezeigt. Die oberbayerische Bezirksrätin arbeitet selbst ehrenamtlich im Katastrophenschutz. Als Mitglied der Schnell-Einsatz-Gruppen Rettungshundestaffel und Betreuung weiß sie, wie wichtig die Kenntnis der verschiedenen Alarmsignale im Ernstfall ist. Leider bestünden hierzu gerade in der jüngeren Generation große Wissensdefizite, berichten Berg und Siemsen aus diversen Gesprächsrunden zum Thema Katastrophenschutz. Hieraus erwuchs bei ihnen die Motivation, über Sirenensignale und deren Bedeutung zu informieren. Alle, die sich mit den verschiedenen Signaltypen vertraut machen wollen, finden das Erklärvideo unter folgender Internetadresse https://www.fdphaar.de/2023/03/05/alarm-was-tun