In Vaterstetten sollen auch 2026 wieder mehrere Straßen saniert werden. Autofahrer müssen sich daher auf Verkehrsbehinderungen einstellen. Es stehen jährlich 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Um eine weitere Verschlechterung des Straßenzustands zu verhindern, soll dieser Betrag langfristig auf 1,7 Millionen Euro erhöht werden. Für das laufende Jahr bleibt es allerdings noch bei der bisherigen Summe.
Die Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen richtet sich in erster Linie nach dem Zustand der Straßen. Dieser wurde im vergangenen Frühjahr mithilfe eines speziellen Kamera-Fahrzeugs erfasst. Mit der Note 7 – und damit kurz vor dem „unmittelbaren Handlungsbedarf“ – weist die Karl-Böhm-Straße zwischen dem Trogir- und dem Alem-Katema-Kreisel den schlechtesten Zustand auf und soll daher vorrangig saniert werden.
Auch in der unmittelbaren Umgebung besteht Handlungsbedarf: Im Fuchsweg sowie in der Frühlings- und der Heinrich-Marschner-Straße soll die Deckenschicht erneuert werden. Diese Seitenstraßen sind mit der Note 6 von 8 ebenfalls als „schlecht“ eingestuft. Insgesamt 3400 Quadratmeter Straßenfläche sollen saniert werden.
Aufgrund der Lage im Ortskern Baldhams und entlang einer wichtigen Ortsdurchfahrt müssen sich viele Autofahrer auf Einschränkungen einstellen. Wann genau die Arbeiten beginnen und wie der Verkehr geregelt wird, ist noch unklar. Man wolle die Arbeiten jedoch binnen einer bis zwei Wochen durchführen, wie Felix Forstner, im Rathaus für Tiefbau zuständig, in der Sitzung des Ausschusses erklärte. Als mögliche Lösung nannte er eine einseitige Sperrung und Regelung mit einer Ampel. Daneben könnte der Verkehr über angrenzende Straßen umgeleitet werden, was aber „nicht all zu leicht“ werde. Als Belag soll wieder Flüsterasphalt dienen.
Weitere Sanierungsmaßnahmen sind für die Fliederstraße in Vaterstetten, den Ammerthaler Weg (innerorts) in Weißenfeld, die Kampenwandstraße und den Akazienweg in Baldham sowie die Brennereistraße (außerorts) in Hergolding vorgesehen.
Darüber hinaus enthält das Straßenbauprogramm erste Schritte zur Umsetzung des Radverkehrskonzepts. Geplant sind unter anderem Verbesserungen bei Radabstellanlagen sowie Untersuchungen zur Verkehrsführung in Parsdorf, Neufarn und entlang der Möschenfelder Straße.
Der Bauausschuss stimmte der Planung einstimmig zu.
