Mit einer ungewöhnlichen musikalischen Fusion eröffnet das Kleine Theater Haar sein Kulturjahr 2026: Der Konzertabend „Oper weiß-blau – Opera meets Bavarian Brass“ verbindet internationale Opernklassiker mit altbairischer Blasmusikkultur – und knüpft damit bewusst an die experimentellen Ursprünge der Oper an.„Für uns ist jedes Jahr eine neue Chance, einen kleinen Fußabdruck in der Kulturlandschaft zu hinterlassen“, heißt es in der Pressemitteilung des Hauses. Inspiration findet das Ensemble dabei in der Musikgeschichte selbst: Schon lange vor Claudio Monteverdis L’Orfeo sei Oper als künstlerisches Wagnis entstanden – intim, reduziert und getragen allein von der Kraft der Musik.
Genau dieses Erlebnis will das Kleine Theater Haar seinem Publikum bieten. In dem über 100 Jahre alten Jugendstil-Gebäude kommt „Oper weiß-blau“ ohne aufwendiges Bühnenbild aus, setzt dafür aber auf emotionale Nähe und klangliche Überraschungen. Sopranistin Franziska Rabl interpretiert bekannte Opern- und Operettenmelodien neu – begleitet von einem Ensemble, das auch „opernuntypische Instrumente wie Alphorn, Kuhglocken und Holzlöffel“ einsetzt.
Die eigens arrangierten Stücke stammen von Peter Wittrich, freischaffender Komponist und Professor an der Münchner Hochschule für Musik. Sie versprechen, so die Ankündigung, „ein emotionales Klassikvergnügen“. Für zusätzliche Unterhaltung sorgt Intendant Matthias Riedel-Rüppel, der mit humorvollen Anekdoten durch den Abend führt.
Mit „Oper weiß-blau“ setzt das Kleine Theater Haar bewusst den Ton für das kommende Jahr. Weitere Highlights 2026 sind unter anderem Novecento – Die Legende des Ozeanpianisten, Sigi Zimmerschied mit KEIN THEMA – eine deutsche Antwort sowie ein neues Projekt der Münchner Volkssänger Bühne: „Der Ring des Bajuwaren“.
Das komplette Programm des Kleinen Theaters Haar findet man auf der Internetseite, auf der auch die Möglichkeit besteht, Tickets zu kaufen.
