Der „Schandfleck“ am Ortseingang Vaterstetten könnte bald verschwinden:
„Ich freue mich besonders, Ihnen nun bestätigen zu können, dass das Projekt (…) berücksichtigt wird und die Förderung somit gesichert ist.“ Dieser Satz von Staatskanzleichef Florian Herrmann macht Hoffnung. Hoffnung auf eine baldige Realisierung des Neubau-Projekts am Ortsausgang von Vaterstetten. Damit wäre die Kieswüste beseitigt, aber, viel besser noch: Damit wäre der Weg frei für 152 Wohnungen zu vergünstigten Mieten. Wohnen sollen dort in erster Linie Personen aus der Daseinsfürsorge, also beispielsweise Pfleger, Erzieher oder auch aktive Feuerwehrdienstleistende.
Das Grundstück an der Dorfstraße hatte die Gemeinde bereits vor Jahren für rund 25 Millionen Euro gekauft. Seitdem dient das Areal vor allem als Lagerplatz für Glasfaser-Utensilien.
Auch wenn das Schreiben aus der Staatskanzlei vom 8. Januar diesen Jahres noch kein offizieller Förderbescheid ist, geht man im Rathaus dennoch davon aus, dass der Freistaat den Worten zeitnah Taten folgen lässt. Immerhin geht es um rund 25 Millionen Euro Förderung. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Realisierung des Projekts auf geschätzte 69 Millionen Euro. Die Differenz finanziert die Gemeinde mit einem vergünstigten Kredit über 30 Jahre.
Neben den Wohnungen soll es in dem neuen Quartier auch ein Sozialbürgerhaus, ein Café, eine Großtagespflege und Geschäfte des Einzelhandels geben. Auch das OHA wird dorthin umziehen.
Zuletzt hatte man im Rathaus für die Wohnungen einen Mietpreis durch die Förderung von 12,80 Euro pro Quadratmeter berechnet.
