Karl-Böhm-Straße: Sanierung verschoben

von Leon Öttl

Anders als berichtet wird die marode Karl-Böhm-Straße im Bereich der Kreisel nördlich der S-Bahn in diesem Jahr nicht saniert, wie Bürgermeister Leonhard Spitzauer am Donnerstag im Rahmen der Gemeinderatssitzung bekannt gab.

Grund ist der Fernwärmeausbau: um Straßen nicht mehrfach aufreißen zu müssen erfolgen Straßensanierungen und Fernwärmeausbau nach Möglichkeit in Absprache miteinander. Das spart sowohl Kosten, als auch Ärger für Verkehrsteilnehmer und Anwohner, die mit Behinderungen rechnen müssen.

Anstelle der Maßnahmen an der Karl-Böhm-Straße soll die Sanierung der Millöckerstraße, die eigentlich erst für das kommende Jahr vorgesehen war, vorgezogen und noch in diesem Jahr umgesetzt werden. 

Die Reihenfolge der Straßensanierungen richtet sich nach dem Straßenzustand, der im vergangenen Jahr mit einem Kamera-Fahrzeug erfasst wurde. Mit der Note 7 – und damit kurz vor dem „unmittelbaren Handlungsbedarf“ – weist die Karl-Böhm-Straße zwischen dem Trogir- und dem Alem-Katema-Kreisel den schlechtesten Zustand auf. Jährlich stehen 1,5 Million Euro für das Straßenbauprogramm zur Verfügung, diese Summe soll ab dem kommenden Jahr um 200.000 Euro angehoben werden.