Wie berichtet erhielt die Gemeinde Anfang Januar Post aus der Staatskanzlei: Die Förderung des Wohnbauprojekts im Vaterstettener Nordwesten sei gesichert (wir berichteten). Nun wurde der Inhalt des Schreibens auch formell bestätigt: Mit dem Vorhaben kann vorzeitig begonnen werden, wie die Bezirksregierung mitteilte.
Damit ist der Weg frei für 152 Wohnungen zu vergünstigten Mieten. Wohnen sollen dort in erster Linie Personen aus der Daseinsfürsorge, also beispielsweise Pfleger, Erzieher oder auch aktive Feuerwehrdienstleistende. Der Gemeinderat soll in einer seiner nächsten Sitzungen über die weitere Durchführung des Projekts entscheiden, heißt es aus einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Zuletzt hatte man einen Mietpreis durch die Förderung von 12,80 Euro pro Quadratmeter berechnet. Eine neue Kostenrechnung soll dem Gemeinderat vorgelegt werden.
Das Grundstück an der Dorfstraße hatte die Gemeinde bereits vor Jahren für rund 25 Millionen Euro gekauft. Seitdem dient das Areal vor allem als Lagerplatz für Glasfaser-Utensilien – wenig ansehnlich.
Immerhin geht es um rund 25 Millionen Euro aus der Hand des Freistaats. Die letzte Kostenschätzung geht von Gesamtkosten in Höhe von 69 Millionen Euro aus, weshalb die Gemeinde einen vergünstigten Kredit über 30 Jahre aufnehmen will.
Neben den Wohnungen soll es in dem neuen Quartier auch ein Sozialbürgerhaus, ein Café, eine Großtagespflege und Geschäfte des Einzelhandels geben. Auch das OHA wird dorthin umziehen, um Platz für ein Jugendzentrum zu machen, das es an dieser Stelle vor der Eröffnung des OHA bereits gab.
