Wanderausstellung „Die Opfer der „Aktion T4“

Darum geht´s

Über 7 600 Menschen aus bayerischen Heil- und Pflegeanstalten wurden 1940 und 1941 während der „Aktion T4“ in nationalsozialistischen Tötungsanstalten ermordet. An sie erinnert die Wanderausstellung „Ermordet in Grafeneck, Hartheim und Pirna-Sonnenstein – Die Opfer der „Aktion T4“ aus Bayern“. Beispielhaft erzählt die Ausstellung 14 Lebensgeschichten von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen und psychischen Krankheiten aus Ober- und Niederbayern, aus der Oberpfalz, aus Ober-, Mittel- und Unterfranken sowie aus Schwaben. Sie wurden im Nationalsozialismus von ärztlichem, pflegerischem und Verwaltungs-Personal als vermeintlich „lebensunwertes Leben“ zunächst stigmatisiert, dann verfolgt und schließlich ermordet. Die Wanderausstellung verdankt sich der gemeinsamen Initiative der Stiftung Sächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim sowie der Gedenkstätte Grafeneck e.V. Finanzielle Förderung erfuhren sie durch die bezirklichen Gesundheitsunternehmen in Bayern. Fachliche Unterstützung boten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation. Ebenso hilfreich waren zahlreiche Mitarbeitende der Bezirksheimatpflege und der einzelnen Bezirksarchive.

Die Ausstellung ist vom 28. Januar bis zum 13. März im Verwaltungsgebäude des kbo-Klinikums an Werktagen von 7-18.00 Uhr zu besichtigen.


Uhrzeit
28. Jan.. 2026 - 13. März. 2026
07.00 - 18.00
Veranstaltungsort

Vockestraße 72, Haar
Verwaltungsgebäude des kbo-Klinikums


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